Bloghölzli, ein Blog vom Wald
Sonntag, 27. November 2011 - 23:11 Uhr
Die Nebel vom Hölzli

Diesmal ist es anders, ich fahre im Sonnenschein los und schon im Weinland der zage Nebel. Und im Hölzli bin dick ich im Nebel drin. Von den Bäumen tropft sogar der Nebel.
Heute am 1.Advent habe ich mir etwas vorgenommen.Ich möchte die Liege zwischen den Tannen zusammenbauen. Den ganzen Samstag habe ich gehobelt und geschliffen, gepinselt und gebohrt.
Als erstes wie immer ein Feuer machen, trockenes Holz ist rar, der Nebel hängt hier lange und feucht. Dafür ist der Bode weich, die ersten Stützen sind schnell im Boden. Die Höhe nivellieren ist schon lange nicht meine Stärke. Und auf einmal muss sich eine Posten aus dem Waldboden ziehen. Er sitzt aber zu fest, so setze ich Buchenscheibe ein. So gibt es einiges zu machen. Längere Pfosten sind schnell gemacht, mit der kleinen Axt aus Schweden geht das Anspitzen gut und schnell. Und immer wieder das Feuer nähren. Oben am Waldrand ist der Himmel hell und leicht Orange, dort scheint die Sonne. Nicht für mich. Essen sollte ich auch etwas. Die Glut ist ideal und der schon brutzeln "dä räscht vo geschter" in der Pfanne. Cowboy Kaffee gibt es heute nicht. Dafür wird weiter gearbeitet. Es nimmt Formen an. Ich bin zur Probe geliegen. Es ist ganz bequem auch mit Lattenabstand von 5cm. Zur Sicherheit mache ich noch eine Mittelstütze. Aus einem Tannendürrstender. Die Pfähle sind schnell gemacht. Nun kann ich die ersten Querlatten anschrauben. 40 Schrauben sind einzudrehen, die Löcher habe ich Gestern schon gebohrt. Es würde Spass machen wenn nicht der Akkubohrer schwächer und schwächer dreht. Die Änderung haben Zuviel Energie gebraucht. So ist bald Ende mit Strom und von Hand vergiss es. Es reicht auch langsam. Der Rücken und das eine Knie schmerzen. Ich muss mich bewegen, und mache noch einen Spaziergang auf einem Wildwechsel, und hoffe etwas zu finden. Ausser Moos nehme ich nichts zum Auto.Für den Adventskranz.
Es ist schon 16:30 Uhr, bis um 18:00 habe ich das Auto. Übers Armenfeld fahre ich hinunter, und auf der neuen Strasse Richtung Neuhausen. Es ist verwirrend auf der Strasse zu fahren, wo früher Rösser standen, der einzige der profitiert von der neuen Strasse, ist der Seltenbach. Sein einst langweiliger Lauf ist nun Mäandernd und neu gestalten.
Samstag, 22. Oktober 2011 - 23:45 Uhr
Jagd im Hölzli
Bei Hochnebel in den Wald zu gehen, hat einen Vorteile: der Hochnebel ist nicht Sichtbar. Und es ist Jagd, wobei ob das ein Vorteil ist?
Die Idee war mit dem E-Mobil von Mobility zu fahren, aber oh Wunder beide waren schon gebucht. Schon auf der Ergoltingerstrasse sind mir die vielen Autos aufgefallen. Bei der Hütte beim Abzweiger in den Wald standen dann auch viele Weidmänner. Ich grüsste freundlich, und für mit dem kleinen SBB Smart weiter.
Oben angekommen, brannte das Feuer schnell. Nachdem der Boden mit zwei Rucksäcken Steinen vergrössert wurde, hielt an der Strasse ein Jägersmann seinen 4x4 an und kam mir entgegen. Ob ich holze wollte der Kasten wissen. Natürlich nicht, ich sammle Steine. Es sei drum Jagd, Treiber sind unterwegs, und er sei der letzte Jäger, 300m weiter unten. Ich solle nicht allzu weit umherlaufen gab der Jäger mir zum Tipp. Weidmannsheil wünschte ich dem Mann. Zeit also um zu Kochen. Das Tageswaldmenu: Rösti mit Rüebli und Blau(rot)kraut mit Bioburger. Während ich Esse und geniesse, kommt von links ein leuchtender Treiber mit Stock daher. Er wünscht mir einen guten Appetit, was Leute im Wald immer tun wenn sie an einer Feuerstelle vorbei kommen.
Ich frage den Treiber der einen rote Zipfelkappe trägt, ob schon was getroffen wurde. Nein, nur zwei Rehe und die Spur eines Sikahirsches gesehen, aber noch keiner sei zum Schuss gekommen. Auch gut.
Kein Waldmenu ohne Cowboy Kaffe! Da kommt von rechts schon wieder ein Treiber, diesmal wohl der Obertreiber oder so. Dieser Mann wünscht mir nicht nur einen guten Appetit beim Kafitrinken sonder einen schönen Abend und ein schönes Wogende. Er ist definitiv der Chef. Er hat darum noch zwei Novizinnen in der Treiberei dabei. Ich sehe beide nicht, aber er Ruft immer wieder den Namen der beiden und schlägt mit seinem Stock an die Bäume. So viel Action im Wald!
Ich habe noch Dürrholz gesammelt, und zwei kleine Buchen gefällt. Ich möchte zwischen den Tanne einen einfachen Rost bauen. Später noch einen einfachen Unterstand darüber, so mit Ästen. Der Platz wird gut, entwickelt sich, hat Flair.
Aber halt ist es kühl, und das Feuer möchte ich nicht grösser machen, so trinke ich den letzten Schluck Kondensmilchkaffee und packe zusammen.
Bis zum nächsten mal!
Sonntag, 25. September 2011 - 20:10 Uhr
Mit Uhrmacherpräszision...

Wird der Stil verschönert
Sonntag, 25. September 2011 - 20:09 Uhr
David schnitzt

David verschönert Reinhards tollen "Feuerhaken"
Sonntag, 25. September 2011 - 20:08 Uhr
Familiensonntag

Den schönen, warmen Nachmittag haben wir en famille mit Bräteln (inkl. veganische Gemüsespiessli ) im Hölzli verbracht.
Barbaras gute Idee, den nassen Boden im "Rondell" oberhalb der Feuerstelle mit kleinen Steinen zu bedecken, haben wir schon teilweise umgesetzt. Die Steine haben wir am Strassenrand gesammelt.
Zu den Werkzugen die im Wald verbleiben kommt neu eine grosse Schaufel dazu.
H.P.
Freitag, 16. September 2011 - 19:17 Uhr
Geko

Ich habe heute einen Ausflug mit dem Velo ins Hölzli gemacht: Feuer machen, Würste braten und am Geko bauen.
Hans-Peter
Samstag, 20. August 2011 - 18:29 Uhr
wieder eine Nacht...
Herrliches heisses Sommerwetter liegt über dem Land. Von der Hitze der Stadt und den Menschenmassen der MFW packen wir unsere Sachen schnell und zügig inkl. Bratpfanne und so, und fahren in den kühlen Wald. Die Weiden haben die Zeit gut überstanden, mir scheint die einen wachsen.. Als erstes schaufle ich weiter am Schlafplatz zwischen den Tannen. Nicht ganz einfach, sind doch die Wurzeln sehr nahe der Oberfläche. Ein, zwei grosse hacke ich ab, dann ist aber genug und der Platz einwenig grösser und auch flacher. Mal schauen wie ich Schlafe. Sandra ist erledigt von der strengen Arbeitswoche und schaut dem Feuer zu. Ich ziehe Äste heran, zersäge kleine Tännchen und mache Feuerholz. Die grösseren Stämme schichte ich als Umrandung im grossen Bogen um den Platz. Sandra begleitet mich unterdessen auf der Gitarre. Auch im Wald ist es noch sehr warm, der Schweiss läuft mir herunter. Zum Glück habe ich mir einen neuen 10 lt Wassersack gekauft, nachdem der billige aus der Migros zweimal gerissen ist. Bei 10 lt Wasser kann man auch einmal den Schweiss aus dem Gesicht spülen. Sandra kocht auch Znacht:Spagetti und Bratwurst, schmeckt lecker und erst der Kaffee! Solange noch Licht ist, beginnen wir mit Steinen eine Figur auf dem Weidenhügel auszulegen, meine Idee ist es ein Gecko oder Salamander zu formen. Nun ist es dunkel und wir legen uns schon hin. Sandra in der Hängematte und ich eben zwischen den Tannen. Ich liege gut und auch kein Regen kommt aber schlafen kann ich trotzdem nicht so gut, immer wieder wache ich auf. War wohl der Cowboykaffe zu stark? So stehe ich bereits um 20 nach 7 auf. sandra bleibt noch einen Moment liegen und ich mache Feuer und Zmorgen. die versch. "Hackenbäume" haben sich bewährt, Es gibt den Küchenbaum, mit dem Wasser und den Vorräten, denn Kleiderbaum und einen Baum für den Rest. Beim Aufräumen fährt ein Försterauto vorbei, achtet uns aber nicht. Sind wir schon Bekannt?
Sonntag, 14. August 2011 - 21:59 Uhr
Der Bröötliplatz gewinnt an Ausstrahlung

die Bepflanzung wirkt vorzüglich
Sonntag, 14. August 2011 - 21:57 Uhr
Kamera dabei ;-)

Vor einem Spaziergang ins schöne Naturschutzgebiet sind Barbara und ich die Bepflanzung der Widenstengel bewundern gegangen.
Schön Gesetzt, Reinhard! Vielen Dank!!
Hans-Peter
Samstag, 13. August 2011 - 17:26 Uhr
Perseiden aus einer anderen Perspektive...
Während Reinhard eine nasse Nacht im Hölzli verbracht hat, habe ich meinen Kollegen Roland Rogenmoser an der Tortour, einem Non-Stop Radrennen rund um die Schweiz, als Supporter Begleitet. www.tortour.ch .
Leider musste Roli kurz gegen 24:00 auf dem Oberalppass das Rennen aufgeben. Auf der Passhöhe des Oberalp haben wir eine Gruppe Leute getroffen welche hier ausharrten um den Sternschnuppenschwarm zu beobachten.
Auf der Rückfahrt sind wir in Luzern (notabene am Samstag um 02:00) in einen Ferien-Rückreisestau geraten. Während der mehr als 1-stündigen Stauzeit habe ich tatsächlich eine "Bolide" gesehen, ein Meteor welcher relativ langsam (unter 25m/s) in die Atmosphäre eintritt und sehr stark leuchtet. Details siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Bolide_(Leuchterscheinung)
Samstag, 13. August 2011 - 12:56 Uhr
Regennacht Freitag 12.08
ich fahre wieder Richtung Hölzli, in Uhwiesen nehme ich noch Weidenstecklinge von Hans-peter mit und eine Confi von Barbara.
Im Wald hat sich nicht viel verändert. Beim Ausladen merke ich, dass ich die Bratpfanne und den Photi vergessen habe. Macht nichts. Zuerst baue ich mein lager zwischen den grossen tannen auf. Ich habe das alte Zelt dabei und baue nur das Aussenzelt auf, trotzdem das ich die Zeltstangen mit Klebeband reparieren muss, bin ich mit dem Resultat zufrieden. Klara hat heute Geburtstag, der Ahornbaum bei der Grabstätte sieht gut aus. Ich gratuliere Ihr zum Geburi. Voller Tatendrang fälle ich mit der Handsäge ein Buchenbäumchen von vielleicht 7m Höhe ca. 2 Meter über Boden, so haben wir einwenig mehr Licht und einen wunderbaren "Hackenstamm" Den gefällten Stamm vorerst bitte nicht zersägen. Die Weidenstecklinge stecke ich im Verband in den aufgeworfenen Erdhügel. Die einen oder anderen werden sicherlich Wurzel schlagen. Zum Znacht mache ich mir Polenta mit Rührei und Speck. Der Cowboy Kaffee mit Kondesmilch und Schoggistengeli schmeckt gut zum Dessert. Heute Nacht ist eine Perseiden Nacht, der Höhepunkt ist so gegen 2-4 Uhr morgens angesagt. Hans-peter ist mit der Tortour in Disentis und gibt mir per SMS die Sonnenaufgangszeiten an. So stelle ich den Wecker auf 2:30 Uhr. Ich habe im Sinn oben im Naturschtuzgebiet die Sternschnuppen schauen. Um 22:15 bin ich im wolligen Schlafsack. So gegen 1 Uhr weckt mich der Regen. Ich höre in fallen, aber auf das Zelt fällt noch kein Tropfen. Durch die beiden Tannen bin ich gut geschützt. Aber nach einer weile tropft es auch aufs Zelt. Es Regnet wirklich stark, zum Glück bin ich unter Dach. Mit Sternschnuppen wird es wohl nichts, als der Wecker losgeht regnet es noch immer. Das erste Wasser kommt langsam rein, das "Zelt" ist nicht optimal gespannt. Aber ich bleibe auf alle Fälle ganz trocken bis am morgen, obwohl das eine Mätteli nass ist. Mit Feuer ist auch nichts mehr, so Esse ich ein Stück Zopf, trinke Wasser und baue das Lager wieder ab. Um 9 Uhr bin ich wieder zuhause und hänge den ganzen Garten voll um alles zu trocknen.
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 20:20 Uhr
Erdarbeiten

David sitzt schon ganz bequem auf dem neuen Platz!
Sonntag, 26. Juni 2011 - 22:15 Uhr
Bauarbeiten
Am Samstag haben wir mit der tatkräftigen Hilfe von David, bei der Feuerstelle den Boden geebnet. Nun können wir bequem um das Feuer sitzen. So nimmt der Platz langsam Gestalt an. Sandra und ich haben im Wald übernachtet. Mein Schlafplatz ist zwischen den grossen Tannen, noch nicht ideal. Dort ist es schwierig den Boden zu bearbeiten, es hat sehr viele Wurzeln der Tannen.
Sandra, und auch Hans-peter hat bei der letzten Übernachtung, in der Hängematte geschlafen.
Samstag, 11. Juni 2011 - 16:58 Uhr
Feuerplanet ll

iPhone Föteli. Auf diesem Föteli sind die Ausmassen der Erdarbeiten vom 25.7 leider nicht ersichtlich....
Samstag, 11. Juni 2011 - 16:58 Uhr
Feuerplanet I

iPhone Föteli
Samstag, 11. Juni 2011 - 16:56 Uhr
Shift-Tilt-Baumstrunk

iPhone Föteli
Samstag, 11. Juni 2011 - 16:55 Uhr
Reinhards Planet

Reinhards kleine Welt
Samstag, 11. Juni 2011 - 16:54 Uhr
Einstimmung auf Pfingsten

Auf Reinhards Einladung hin verbrachten wir zwei die Nacht vom Freitag, 10. Juni auf den Samstag im Hölzli. Kulinarisch wurde ich Top-Verwöhnt, nach dem Essen erkundeten wir das Naturschutzgebiet mit den vielen, jetzt in grosser Zahl ausgetrockneten Bohnerzlöchern. Die Nacht verbrachten wir Dank improvisierten Blachendach trotz Beregnung in der zweiten Nachthälfte trocken.
Vielen Dank lieber Reinhard!
Sonntag, 24. April 2011 - 10:04 Uhr
...der Ausschnitt

Das Sitzen an der alten Feuerstelle wurde mit einem sonoren Brummen in der Höhe untermalt. Da war wohl ein Bienenschwarm am schwärmen. mit einiger Mühe konnte ich das Geschwärme fotografieren. Hier ein Ausschnitt aus dem vorhergehenden Bild mit sichtbarer Bienenkontamination im Himmel
Sonntag, 24. April 2011 - 09:58 Uhr
Gebrummel

Der Betrachtes des Fotoalbums vom vorgehenden Eintrag mag sich fragen was uns der Fotograf mit diesem langweiligen Bild sagen möchte....
Sonntag, 24. April 2011 - 09:40 Uhr
Erschter Eintrag und Fotoalbum
Beim zusammmenbasteln der Fotos meines Besuchs im Hölzli am 23.4. hat mich spontan die Idee gepackt, die Entwicklungen im Waldstück in einem Blog festzuhalten. Das Fotialbum habe ich dann trotzdem hochgeladen. Es kann durch Anklicken des Titels oben (jagenau, Erschter Eintrag ) dieses Eintrags aufgerufen werden.
hp
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