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Bloghölzli, ein Blog vom Wald

Montag, 9. September 2013 - 08:08 Uhr
Eine stürmische Nacht

Nachdem Hans-Peter heimgefahren ist, machte ich den Platz für die Nacht bereit. Alles Zusammenräumen, mann weiss ja nie wer noch zu Besuch kommt Bald bin ich dann im Schlafsack. Gegen Norden ist immer noch starkes Wetterleuchten zu sehen.
So gegen Ein Uhr Nachts wache ich auf. Es fängt an zu regnen und Donner ist zu hören. Kommt das gut? Starke Windböen fegen durch den Wald und lassen die Bäume schwanken. Auf die Blache fallen Tannzapfen und kleine Äste. Wenn nun ein grosser Ast runterkommt? Oder gleich ein ganzer Baum entwurzelt wird?
Immer wieder fegt eine starke Böe durch die Bäume, der Regen hat zugenommen, der Donner nimmt dafür wieder ab.
Mir wird es nun unwohl, und ich packe alles schnell zusammen und sitze nun ins Auto. Nach einer 1/2 Stunde nimmt der Regen ab, der Sturm lässt nach, und dann tropfen es nur noch von den Bäumen. Es sind sogar die Sterne zu sehen.
Da habe ich nochmals Glück gehabt! So nehme ich den Schlafsack und das Mätteli wieder aus dem Auto und lege mich wieder schlafen. Die einzelnen Tropfen die auf die Blache fallen wirken nach dem Geschehenen eher beruhigend.
Am Sonntagmorgen ist nichts mit Feuer machen. So fahre ich zügig nach Hause.

Sonntag, 8. September 2013 - 14:02 Uhr
Regenschutz

Nach der Rückkehr von Reinhard bei Dämmerlicht haben wir die Blache über dem Bett installiert. Reinhard wollte Übernachten, der Wetterbericht und auch die Zeichen am Himmel sowie das Wetterleuchten über dem Schwarzwald und Reiat verhiessen nichts Gutes...

Gegen 21:30 habe ich mich von Reinhard verabschiedet und bin via Armenfeld nach Hause gefahren.

Sonntag, 8. September 2013 - 14:01 Uhr
Tränken!

Reinhard hat meinen neuen 20-Liter Wasserkanister beim Tränken der neugesetzten Efeu-Pflanzen eingeweiht.

Sonntag, 8. September 2013 - 13:59 Uhr
Gäste

Bald sind auch Sandra, Göttibueb Elias und Reinhard angekommen.

Wir haben dann bald Würste grilliert.

Sonntag, 8. September 2013 - 13:58 Uhr
Der Raupenkopf

Der eindrückliche Kopf der Raupe

Sonntag, 8. September 2013 - 13:57 Uhr
Die Raupe

Beim Umherstreifen habe ich beim Grab eine grosse Raupe. Von dieser ist mir ein toller Makro-Schnappschuss gelungen.

Sonntag, 8. September 2013 - 13:57 Uhr
Feuerstellen

Im Hölzli angekommen habe ich ein Feuer gemacht und als erstes den Feuerfummelhaken von Reinhard mirt einem neuen Stil versehen.
Als sich einige Glut im Feuer gebildet hat, habe ich etwas davon auf den Baumstrunk oben an der Feuerstelle deponiert und dort ein zweites Feuer gestartet. Dies unm den Strunk kontrolliert abzubrennen, besser als mühsam auszugraben.

Sonntag, 8. September 2013 - 13:56 Uhr
Samstagnachmittag im Hölzli

Samstag, 7. September 2013

Der heutige Tag ist wohl einer der letzten wirklich warmen Sommertage dieses Jahres. Spontan fuhr ich am Nachmittag ins Hölzli.

Der Weg ab der Försterhütte war teilweise ein veritabler Acker mit tiefen Spuren der schweren Waldgeräte wie der monströse 3 achsige Lastwagen der im unteren Teil am Strassenrand abgestellt war.

Im oberen Teil kam mir dann ein Forstmitarbeiter im Toyota Landcruiser, gelabelt mit Forstwart Gemeinde Oberhallau, entgegen. Beim kreuzen auf dem schmalen Waldweg haben wir gestoppt. Der freundliche Mann, mit seinem kleinen Sohn auf dem Beifahrersitz, wollte wissen, „was ich da mit dem Auto mache...“. Ich sagte dass ich Waldbesitzer sei und auf dem Weg zum ebendiesen sei.
Ah, dort wo die Beigen an der Strasse stehen... ich wusste nicht genau welche er meinte, sagte aber überzeugend ja ;-) Der Förster meinte dann, es habe eben heutzutage viel Verkehr im Wald, alle hätten das Gefühl mit dem Karren im Wald herumfahren zu müssen.

Montag, 15. Juli 2013 - 21:06 Uhr
Nachtrag zum Photo

So, nun versuche ich nochmals einen Beitrag zu Verfassen.. Am Züri-Fest waren Millionen, im Hölzli nur Sandra und ich. Der Wall mit den Weiden hat wohl nicht so funktioniert wie wir gedacht haben. Keine hat überlebt. So muss eine Neugestaltung gemacht werden. Schon bei meinem letzten Besuch habe ich mit der Arbeit angefangen. Ich habe kleine Pfähle produziert und in den Boden gestossen. Gleich beim unteren Ende des Walls. In einen kleinen Abstand. Diese Pfähle wurden mit kleinen Ästen quer hinterfüllt und das ganze mit erde aufgefüllt. Zuhause habe ich mir noch mehr solche Pfähle gerichtet. Und an diesem sonnigen Tag möchte ich gerne mit Sandra weiterarbeiten. Die einen Pfähle finden den richtigen Platz, andere werden durch Steinen abgelenkt oder stehen nun einwenig krumm zwischen den anderen. Sandra hilft mir kleine Äste
Mit Erde hinterfüllen ist dann aber nicht ganz so einfach. Wo finde ich all die Erde? Einzelne Flächen habe ich ja schon begonnen zu Ebnen. Von dort ist noch gute Erde vorhanden. Diese hat beinahe die Qualität von Torferde. Ideal als Abschluss. Wir werden Efeu pflanzen. Dieses wird eher im schattigen Wald wachsen und besser gedeihen wie Weiden. Um genügend Erde zu haben, flache ich den ganzen Wall ab und ziehe die Erde hinunter.
Die letzten Arbeiten werden beim Eindunkeln gemacht. Der Abschluss der Mauer auf der rechten Seite wird im "Blockhausstil" gemacht. Die linke Seite (alles von unten gesehen) ist noch nicht fertig. Ich habe dort die Idee einen der Holzruggel als Abschluss halb in die Erde zu graben. So haben wir noch eine Sitzgelegenheit.
In der Zwischenzeit hat Sandra das Essen vorbereitet, es gibt kleine Pizzen nach Lust und Laune belegt. Später Besuchen wir noch das Naturschutzgebiet. Auf dem Weg nach oben finde ich einen kleinen Tierschädel, wohl von einem Fuchs oder so.
Die Nacht im Wald ist ruhig und warm. Ich höre nur ein Polizeiauto das mit Blaulicht das Chläggi runterrast. Ich meine es von der Enge bis hinunter nach Erzingen zu hören.
Zum Morgen gibt es frisches Müsli zum Zmorgen. Im Anschluss mache ich noch einige Arbeiten fertig und Sandra packt unsere Ware zusammen.
Mit dem E-Mobil von Mobility fahren wir mit einwenig Umwegen zurück nach Winti.

Sonntag, 7. Juli 2013 - 22:35 Uhr
Das Photo

Den Text denn ich zu diesem Photo geschrieben habe, wurde nicht übertragen..

Sonntag, 7. Juli 2013 - 22:21 Uhr


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Mittwoch, 26. Dezember 2012 - 22:54 Uhr
Stephanstag 2012

Stille Wanderung von Försterhütte im Tal zum Hölzi.
Die Bäche
Besuch am Grab.

Barbara und Hans-Peter

Dienstag, 25. September 2012 - 16:43 Uhr
Die Rückeroberung

Am freien nach-Photokina-Frei-Dienstag bin ich spontan ins noch regennasse Hölzli gefahren. Das Nasse Holz hat erst nach erbittertem Widerstand gebrannt, die Tasse Tee musste verdient werden

Im Gecko-Wall sind alle Weiden-Stecklinge verdorrt, dafür haben sich winzige Buchenpflanzen das Stein-Reptil erobert.

Hans-Peter

Sonntag, 12. August 2012 - 11:54 Uhr
Boliden und Satelliten

Und wieder locken die Perseiden. Im vorigen Jahr hat es geregnet, heuer sollte es ideal sein, um die Sternschnuppen zu sichten.
Aber zuerst noch mit dem Zug nach Luzern, mit dem Schiff nach Alpnach mit der Bahn auf den Pilatus, dort fein Essen und das Goldene Hochzeitspaar Marianne und Fredi hochleben lassen. Dann wieder hinunter mit der Sesselbahn nach Kriegs und mit dem Zug wieder nach Hause.
Nun kommt ein ruhiger Abend im Hölzli. Feuer machen, Lager einrichten alles schon Routine.
Der Znacht über dem Feuer ist fein. Zucetti, Tomaten in der Bratpfanne, grosse Pilze mit Käse gefüllt auf dem Grill mit Servelat.
So gegen 22:Uhr wandern wir den Hang hinauf Richtung Naturschutz.
Auf einem Bänkli richten wir uns ein und schauen Richtung Osten. Rechnerisch sollte alle 4 Minuten ein Meteorit zu sehen sein.
Vielleicht sind wir noch einwenig früh, lange kommt nichts. Dafür ist der erste von 5 Satelliten zu sehen. Bedenklich wenn es einfacher ist Satelliten zu sichten wie Meteoriten in der Perseiden Zeit.
Doch da war die erste kurz zu sehn, und dann wieder eine. Und nach einer längeren Weile kommt dann die erste von zwei Boliden über den Himmel geschossen. Lang und farbig zu sehen. Die zweite hat nach meiner Meinung sogar zwei Schweife mitgezogen.
Wind kommt auf und es wird langsam kühl. Noch eine sehen und dann gehen wir wieder ins Lager zurück.
Bilanz: 2 schöne Boliden, ca. 5-7 Sternschnuppen und sicherlich 5 Satelliten.
Den Rückweg finden wir dank der aufgehängten Stalllaterne gut.
Nochmals ein kleines Feuer machen, und dann ab in den Schlafsack.
Am Morgen gibt's ein neues Feuer, Kaffee, Tee und Zopf.
Und als Abschluss Besuch von Herr Baumann. Er wollte gestern Nacht bei der Strasse weitervorne auf Wildsauen schiessen, aber diese Freude haben wir im wohl vergrault!

Donnerstag, 12. Juli 2012 - 21:07 Uhr
Mit dem Liegevelo ins Hölzli

Diesmal fahre ich mit dem Liegevelo ins Hölzli. Via Flach, Rheinau und dann bei Jetteten den Wald hinauf.
Dort ist es kühl und schattig, und steil.
Ich habe nur das nötigste dabei, unteranderem eine Blache gegen den Regen, der sicher kommen wird.
Bei der Wasenhütte ruft mich Sandra an, in Winterthur regnet es ziemlich heftig. Auch bei mir ist der Himmel sehr schwarz.
Ich gebe Gas, was mir aber schwer fällt der Weg steigt immer noch einwenig an.
Die ersten Regentropfen fallen bereits, als ich dann im Hölzli ankomme. Runter vom Velo und sofort die Blache aufspannen. Ich bin gerade fertig und das Gepäck inkl. Velo ist unter Dach, da beginnt es heftig zu Regnen. Auch höre ich rundum Donner grollen. Ich aber sitze im Trockenen und überlege mir wie ich nun ein Feuer mache. Das Holz ist ziemlich Nass.
Nach einer 3/4 Stund tropft es nurnoch von den Bäumen, der Regen hat aufgehört.
Mit der kleinen Axt ziehe ich los und suche mir trockenes Holz.
Bald ist ein kleiner Haufen bereit um angezündet zu werden.
Aber eigentlich möchte ich noch zuerst Wasser holen. So fahre ich mit dem Velo und dem Wassersack hinunter zu der kleinen Quelle und fülle den Sack. Wenn ich das Wasser abkoche gibt das sicher einen feinen Kaffee.
Kaum im Lager angekommen, beginnt der Regen wieder und bleibt nun über mir hängen bis zum Morgen.
Mit Feuer in der grossen Feuerstelle wird wohl nichts. So nehme ich die kleine Feuerstelle von David, ebne den Boden zwischen den Wurzeln der Tanne aus und mache ganz Nahe und unter der Blache das Feuer.
So habe ich wärmt mich das Feuer, der Regen kann es nicht löschen und ich kann im sitzen dem Feuer schauen. Ich muss halt immer wieder kleines Feuerholz spalten, aber auch das geht im trocknen.
So habe es ziemlich gemütlich unter der Blache. Die Würste braten auf dem Grill und wieder Donnert es.
Es gibt nichts zu tun, so schlüpfe ich bald in den warmen Schlafsack.
Aber mein kleiner Nachbar, das kleine Mäuschen das gleich bei der Baumwurzel ihren Bau hat, raschelt immer wieder herum. Es hat wohl Hunger und möchte das Bratwurstpapier das noch unter dem Bett liegt anknabbern.
Das Mäuschen wird immer frecher und rennt mir über die Hand. Immer wieder versuche ich es zu sehen im Schein der Taschenlampe. Ich bin wohl zu laut und zu langsam, immer wieder höre ich es rascheln. Am der Lautstärke ist gross wie ein..
Einmal habe ich Glück und sehe das kleine Mäuschen unter dem Bett.
Kurz schauen wir uns in die Augen. Nun ist aber genug, ich möchte schlafen, sage ich dem kleinen Tier.
Ich wache in der Nacht immer wieder ab dem Regen auf, bleibe aber trocken.
Am Morgen scheint sogar die Sonne. Aber leider sind die Zündhölzer feucht geworden, ich kann kein einziges entzünden!
So gibt's einmalmehr keinen warmen Zmorgen.
Ich packe zusammen und fahre durch den dampfenden Wald Richtung Neunkirch.



Montag, 21. Mai 2012 - 19:56 Uhr
Musik im Wald

Nachdem das Wetter nun langsam besser wird, fahren Sandra und ich am Samstag gen Hölzli.
Zuerst aber noch bei Hans-Peter eine grosse Blache holen. Das Mob. Auto ist nicht ganz so gross, als das wir beide darin schlafen könnten wenn...☔
Im Wald angekommen, ist es wie immer ruhig und schön.
Schon bald kommt aber Eric, unser Waldnachbar vorbei mit der Motorsäge. Er gibt Gas und ist nach einer guten Stunde schon wieder weg. Hat seine Frau nicht so viel Spass im Wald?
Sandra und ich spielen nachdem das Feuer brennt und die Blache gespannt ist, eine runde Hölzlä im Hölzli. Sandra spiesst sich beinahe selber auf, gewinnt aber am Schluss das Spiel.
Nun wird aber gekocht. Kalbsbrust mit Gemüse, im Dutch Ofen geschmort. Schmeckt gut, aber farblich lässt es sich noch verbessern.
Das Feuer lodert hoch, und Sandra nimmt die Gitarre zur Hand und spielt den Waldtieren ein Medley vor.
Die Nacht ist lau, und der Salice riecht im Abgang nach Himbeeren.
Sandra schläft wie immer in der Hängematte. Warm eingepackt.
Am Sonntagmorgen ist sie zeitig wach, macht Feuer und Zmorgen
so lässt es sich gut Aufstehen.
Aufräumen und packen geht zügig. Als wir Heimfahren antreten, sind wohl Barbara und Hans-Peter schon am Slow up unterwegs.

Samstag, 12. Mai 2012 - 16:01 Uhr
Schöner Abend mit Abkühlung

Heute Freitag habe ich etwas früher als sonst Feierabend gemacht und bin sofort ins Hölzli durchgestartet.

Reinhard war bereits dort, hat angefeuert und einige Korkenzieher-Weiden die er aus einem zu engen Topf befreit hat, gepflanzt.

Ein feines Essen mit Bärlauchwürsten und einer Polenta mit Chiorza und getrockneten Tomaten hat Reinhard für mich mit dem Aussie-Topf gekocht. Vielen Dank!!! . Dazu Uhwieser-Bier und Stammheimer Wein. Ein Festmahl, mit dem obligaten John-Wayne Kaffee zum Dessert.

Der laue Abend war mit intensiven Gesprächen und einer kleinen Besichtigung von Nachbars Luxus-Feuerstelle schnell vorbei. Mit der Dunkelheit kamen die Nachtgeräusche von Tieren auf dem Wildwechsel bis zum fulminanten Quack-Konzert der Frösche vom Naturschutzgebiet.

Müde krochen wir kurz nach 23:00 in die Schlafsäcke.

Kurz nach 3:00 in der Nacht weckten mich leise Regentropfen aufs Bätterdach der Bäume.

Ich weckte Reinhard und begann mit dem zusammenräumen der Utensilien. Während Reinhard noch Hoffnung hatte, dass der Regen wieder aufhört, meinte er doch vor dem Schlafen dass der angekündigte Regen sicher vorbeiziehe weil das Klettgau ja ein trockener Fleck sei, begann ich schon mit dem Verladen von Stühlen, Flaschen, Geschirr und Pfannen.

Die Wassermenge von oben nahm stetig zu und so beschlossen wir, im Pöscho weiterzuschlafen. Ich habe vorsorglich zwei Hintersitze zu Hause gelassen.

Noch während ich Patz im Auto schaffte indem ich die Kisten und Taschen auf die Vordersitze verteilte, blitzte und donnerte es und ein veritabler Gewittersturm ging los.

Den Rest der Nacht verbrachten wir eng aber trocken im Auto während es draussen heftig gewitterte.

Um 8:00 sind wir dann Richtung Uhwiesen losgefahren um uns einen Kaffee von der Maschine in der trockenen Küche zu genehmigen.

Sonntag, 29. April 2012 - 12:11 Uhr
Frühling im Hölzli

Tom holt mich ihm sommerlichen Tenü ab: Barfuss und Shorts und oben ohne, er kommt gerade vom Bad in der Tour. Zusammen fahren wir in Hölzli. Was gibt es schöneres wie im Frühling in den Wald zu gehen? Das sanfte Grün der Bäume lässt noch viel weiches Sonnenlicht durch die Bäume.
Wir schauen die Bäume für ein Baumhaus an, und bleiben bei einer Tanne und drei jungen Buchenbäumen hängen. Hier wäre ein Baumhaus mit einer Dreieckigen Grundform möglich. Tom hätte Zuhause noch Kirschholzbretter die er nicht mehr verkaufen kann..
Die Feuerstelle hat sich bewährt, die Kombination von Grillen und Feuern ist genial. Auch mein Geburigeschenk von Guido, der Dutch-Oven hat seine Feuertaufe bestanden. Die jungen Härdöpfel haben sehr gut geschmeckt. Wenn aber Tom der Feuermeister ist, könnte die Feuerstelle grösser sein
Oben im Naturschutzgebiet ist der Frühling im vollen Gange, aus jedem Teich tönt lautstark die Liebe. Wir haben das Quaken beim Einschlafen noch gehört. Tom hat oberhalb der Feuerstelle geschlafen auf den Steinen. Er mag nicht in der Hängematte schlafen, vielleicht wäre ein "Gästebett" noch ein Projekt. Was auch anzuschaufeln wäre eine Flache Ebene unterhalb der Feuerstelle. Wir laden ein paar Leute ein und verteilen Schaufel und Pickel und haben die Sache in ein paar Stunden erledigt. Ich habe auf meinen Rost gut geschlafen, die Nacht war sehr mildund trocken. Nach Kaffee und Honigbrot sind wir wieder Richtung Winti gezogen.

Sonntag, 26. Februar 2012 - 12:56 Uhr
Schlüsselloch

Ich bin bei Zeiten unterwegs. Vielleicht ist das später noch ein Nachteil. Das Hölzli hat den Winter gut überstanden. So fange ich gleich mit den Arbeiten für die Schlüsselloch Feuerstelle an. Der Boden ist natürlich noch gefroren, aber mit dem Pickel ist es kein Problem, den kleinen Aushub für die Erweiterung zu machen. Ein grösseres Problem ist der Boden dort wo er bald auftaut. So wird alles ziemlich schmierig und rutschig. Ich muss aufpassen das ich nicht ausrutsche. Es läuft gut, und der Anbau ist bald erledigt.
Ich war der Meinung das ich mir noch Steine besorgen muss, aber mit den Steinen der ersten Feuerstelle hat es gut gereicht. So geniesse ich eine Tee und bestaune das Werk.
Da hält oben auf dem Weg ein grosser 4x4 und ein Mann in meinen Alter kommt zu mir herunter. Er stellt sich als Eric Stamm aus Gächlingen vor. Und er ist unser neuer Waldnachbar. Er hat das Waldstück rechts von uns (Blick hinunter)gekauft und hat in etwa das selbe im Sinn wie wir: Feuerstelle, einwenig Holzen und ab und zu übernachten.
Eric macht einen sympathischen Eindruck. Er wünscht mir alles gute und genügend warm für die bevorstehende Nacht.
Aber zuerst mache ich mir Znacht, und probiere sogleich die neue Feuerstelle ein. Funktioniert wunderbar. Nebenan brennt ein richtiges Feuer, mann hat immer schöne Glut zur Hand und alles macht Spass. In nächster Zeit sind aber noch kleine Erdarbeiten an der Umgebung von Nöten.
Nach dem Essen dann die grosse Frage: Was nun zu tun? Es wird langsam kühl, Erdarbeiten sind nicht möglich, eine zu grosse Schmiererei. Soll ich zusammenräumen und nach Hause gehen? Durch das nasse Holz braucht das Feuer intensive Betreuung, und der Boden um die Feuerstelle wird immer rutschiger. So macht alles nicht so Spass! Trotzdem fange ich noch mit der "Wand" zwischen den Tannen an. Alles abräumen, die Querstange neu aufbinden. Nun sieht mann aber den Schlafplatz von weitem. das geht nicht. So beginne ich noch Dürrstender zu schneiden und stelle sie auf. Noch nicht ganz Blickdicht, aber auf einem guten Weg. Es wird schnell dunkel und kühl.
Was nun? Nach Hause oder hier schlafen? Wenn hier Schlafen dann aber bald, das Feuer ist gleich abgebrannt, und die Temp. sinkt. Also ich bleibe hier. Alles einrichten, Zähne putzen und warm anziehen. So bin ich schon um halb acht im Schlafsack ich habe warm und liege ausgezeichnet auf dem Rost! Weit weg höre ich eine Guggenmusik, zumindest die grossen Trommeln und in der Näheren Umgebung sind wohl einige Tiere unterwegs. Ich schlafe gut und warm. Kein vergleich wie nur auf dem Boden. kurz vor acht stehe ich auf. Es ist ziemlich frisch. Ich habe keine Lust auf ein Feuer machen, packe die Sachen zusammen und fahre los. Um Punkt 9 Uhr bin ich wieder in Winti. Die Feuerstelle und der Schlafrost haben die Generalprobe mit Bravour bestanden und einer guten Zeit im Wald steht nichts im Weg.
Und Arbeit gibt es auch genug.


Sonntag, 27. November 2011 - 23:11 Uhr
Die Nebel vom Hölzli

Diesmal ist es anders, ich fahre im Sonnenschein los und schon im Weinland der zage Nebel. Und im Hölzli bin dick ich im Nebel drin. Von den Bäumen tropft sogar der Nebel.
Heute am 1.Advent habe ich mir etwas vorgenommen.Ich möchte die Liege zwischen den Tannen zusammenbauen. Den ganzen Samstag habe ich gehobelt und geschliffen, gepinselt und gebohrt.
Als erstes wie immer ein Feuer machen, trockenes Holz ist rar, der Nebel hängt hier lange und feucht. Dafür ist der Bode weich, die ersten Stützen sind schnell im Boden. Die Höhe nivellieren ist schon lange nicht meine Stärke. Und auf einmal muss sich eine Posten aus dem Waldboden ziehen. Er sitzt aber zu fest, so setze ich Buchenscheibe ein. So gibt es einiges zu machen. Längere Pfosten sind schnell gemacht, mit der kleinen Axt aus Schweden geht das Anspitzen gut und schnell. Und immer wieder das Feuer nähren. Oben am Waldrand ist der Himmel hell und leicht Orange, dort scheint die Sonne. Nicht für mich. Essen sollte ich auch etwas. Die Glut ist ideal und der schon brutzeln "dä räscht vo geschter" in der Pfanne. Cowboy Kaffee gibt es heute nicht. Dafür wird weiter gearbeitet. Es nimmt Formen an. Ich bin zur Probe geliegen. Es ist ganz bequem auch mit Lattenabstand von 5cm. Zur Sicherheit mache ich noch eine Mittelstütze. Aus einem Tannendürrstender. Die Pfähle sind schnell gemacht. Nun kann ich die ersten Querlatten anschrauben. 40 Schrauben sind einzudrehen, die Löcher habe ich Gestern schon gebohrt. Es würde Spass machen wenn nicht der Akkubohrer schwächer und schwächer dreht. Die Änderung haben Zuviel Energie gebraucht. So ist bald Ende mit Strom und von Hand vergiss es. Es reicht auch langsam. Der Rücken und das eine Knie schmerzen. Ich muss mich bewegen, und mache noch einen Spaziergang auf einem Wildwechsel, und hoffe etwas zu finden. Ausser Moos nehme ich nichts zum Auto.Für den Adventskranz.
Es ist schon 16:30 Uhr, bis um 18:00 habe ich das Auto. Übers Armenfeld fahre ich hinunter, und auf der neuen Strasse Richtung Neuhausen. Es ist verwirrend auf der Strasse zu fahren, wo früher Rösser standen, der einzige der profitiert von der neuen Strasse, ist der Seltenbach. Sein einst langweiliger Lauf ist nun Mäandernd und neu gestalten.

Samstag, 22. Oktober 2011 - 23:45 Uhr
Jagd im Hölzli


Bei Hochnebel in den Wald zu gehen, hat einen Vorteile: der Hochnebel ist nicht Sichtbar. Und es ist Jagd, wobei ob das ein Vorteil ist?
Die Idee war mit dem E-Mobil von Mobility zu fahren, aber oh Wunder beide waren schon gebucht. Schon auf der Ergoltingerstrasse sind mir die vielen Autos aufgefallen. Bei der Hütte beim Abzweiger in den Wald standen dann auch viele Weidmänner. Ich grüsste freundlich, und für mit dem kleinen SBB Smart weiter.
Oben angekommen, brannte das Feuer schnell. Nachdem der Boden mit zwei Rucksäcken Steinen vergrössert wurde, hielt an der Strasse ein Jägersmann seinen 4x4 an und kam mir entgegen. Ob ich holze wollte der Kasten wissen. Natürlich nicht, ich sammle Steine. Es sei drum Jagd, Treiber sind unterwegs, und er sei der letzte Jäger, 300m weiter unten. Ich solle nicht allzu weit umherlaufen gab der Jäger mir zum Tipp. Weidmannsheil wünschte ich dem Mann. Zeit also um zu Kochen. Das Tageswaldmenu: Rösti mit Rüebli und Blau(rot)kraut mit Bioburger. Während ich Esse und geniesse, kommt von links ein leuchtender Treiber mit Stock daher. Er wünscht mir einen guten Appetit, was Leute im Wald immer tun wenn sie an einer Feuerstelle vorbei kommen.
Ich frage den Treiber der einen rote Zipfelkappe trägt, ob schon was getroffen wurde. Nein, nur zwei Rehe und die Spur eines Sikahirsches gesehen, aber noch keiner sei zum Schuss gekommen. Auch gut.
Kein Waldmenu ohne Cowboy Kaffe! Da kommt von rechts schon wieder ein Treiber, diesmal wohl der Obertreiber oder so. Dieser Mann wünscht mir nicht nur einen guten Appetit beim Kafitrinken sonder einen schönen Abend und ein schönes Wogende. Er ist definitiv der Chef. Er hat darum noch zwei Novizinnen in der Treiberei dabei. Ich sehe beide nicht, aber er Ruft immer wieder den Namen der beiden und schlägt mit seinem Stock an die Bäume. So viel Action im Wald!
Ich habe noch Dürrholz gesammelt, und zwei kleine Buchen gefällt. Ich möchte zwischen den Tanne einen einfachen Rost bauen. Später noch einen einfachen Unterstand darüber, so mit Ästen. Der Platz wird gut, entwickelt sich, hat Flair.
Aber halt ist es kühl, und das Feuer möchte ich nicht grösser machen, so trinke ich den letzten Schluck Kondensmilchkaffee und packe zusammen.
Bis zum nächsten mal!

Sonntag, 25. September 2011 - 20:10 Uhr
Mit Uhrmacherpräszision...

Wird der Stil verschönert

Sonntag, 25. September 2011 - 20:09 Uhr
David schnitzt

David verschönert Reinhards tollen "Feuerhaken"

Sonntag, 25. September 2011 - 20:08 Uhr
Familiensonntag

Den schönen, warmen Nachmittag haben wir en famille mit Bräteln (inkl. veganische Gemüsespiessli ) im Hölzli verbracht.
Barbaras gute Idee, den nassen Boden im "Rondell" oberhalb der Feuerstelle mit kleinen Steinen zu bedecken, haben wir schon teilweise umgesetzt. Die Steine haben wir am Strassenrand gesammelt.
Zu den Werkzugen die im Wald verbleiben kommt neu eine grosse Schaufel dazu.

H.P.

Freitag, 16. September 2011 - 19:17 Uhr
Geko

Ich habe heute einen Ausflug mit dem Velo ins Hölzli gemacht: Feuer machen, Würste braten und am Geko bauen.

Hans-Peter

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